Nalina

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23.7.09 18:13, kommentieren

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Das Milgram-Experiment




Ein Experiment zum unbedingten Gehorsam.

 

13.7.09 21:30, kommentieren

Umgang mit Problemen

Zitat von Tamaro:

Sich nicht stellen, wegschieben, verdrängen kann zur Lüge werden, im schlimmsten Falle zur Lebenslüge.
Stellt man sich, so kommt Schmerz auf, aber auch Bewegung. Nun kann man allerdings auch im Schmerz, vor allem aber in der Anklage stecken bleiben. Da ist dann kein Gewinn.
Das Verharren in der Opferhaltung ist gefährlich. Vor allem weil man dann auch alle Situationen völlig verdrängt, in denen man selbst zum Täter wird. Immer wieder geschieht es, das jemand andern das antut, was er erlitten hat.

Zu wünschen wäre eine vollständige Sicht von sich selber. So kann man es langsam in den Griff bekommen. Und man kann auch andere verstehen, ohne zu urteilen.
Der alte Spruch:"nichts Menschliches ist mir fremd" bekommt so seine positivste Bedeutung.

Meine Stellungnahme kommt schliesslich auf die Behauptung heraus: sich dem eigenen Schmeerz zu stellen, bringt einen Gewinn an Menschlichkeit.

17.5.09 00:55, kommentieren

Freier Wille

Ok mh also warum es Leid gibt nehm ich meist die antwort!:

Gott will uns züchtigen...also wenn man was falsch gemacht hat..(sünde),und jetz nciht das gott dich bestrafen will, sondern das er dich zurechtweisen willWie eben ein Vater seinen Sohn.Heißt ja auch "wen der herr lieb hat den züchtigt er" suche die bibelstelle nachher nocham^^

Also sag jetz nicht das jedes leid solch ne züchtigung ist..kan auch sein das gott einen prüfen will. Wie hiob


Dazu mag ich jetzt doch noch was sagen, weil ich mit der Denkweise schon viele schlechte Erfahrungen gemacht hab. Damit will ich nit sagen, dass du da auch so ein Kandidat bist, aber dass das Denken schnell schlecht werden kann.

Zum Beispiel hab ich schon öfters erlebt, dass Leuten, denen es schlecht geht und die viel, sehr viel Negatives in ihrem Leben erlebt haben, gesagt wurde, dass das eine Züchtigung Gottes oder eine Prüfung Gottes war. Da könnte ich mich jedes Mal wieder drüber aufregen, weil a) löst das nur Wut über Gott aus und b) frage ich mich nach wie vor, was Leute, die als Kind schlimmes erlebt haben dafür können sollen. Nix! Und dann ist das weder eine Züchtigung noch eine Prüfung.

Daher reagiere ich da sehr allergisch drauf...

Zum freien Willen:
Ich finds das einfachste, wenn man mal mit dem Gegenteil anfängt. Was ist denn das Gegenteil von einem Menschen mit einem freien Willen? Ich würds mal Marionette nennen. Dann könnten wir gar nix frei entscheiden, dann wäre das sozusagen wie wenn ich mit meinem Bruder Mensch ärgere dich nicht spiele: Die Figuren haben nix zu sagen.
Und dass es so nicht ist kann man finde ich gut aus der Bibel herauslesen, allein schon durch die ganzen Stellen, wo Menschen Mist gemacht hat. Ein Beispiel wäre zb vor der Sintflut: Hätten wir keinen freien Willen, wären wir Marionetten, hätte kein Mensch sich gegen Gott auflehnen können und von daher hätte es die den Turmbau zu Babel nicht gegeben und hätte Gott auch keinen Grund für die Sintflut gehabt.
Daher finde ich, dass der Mensch eben einen freien Willen hat.
Aber was heißt hier "frei"? Ich denke, dass es heißt, dass wir uns nicht so und so entscheiden müssen. Dass wir natürlich von anderen beeinflusst werden, ist klar. Aber das stellt für mich deshalb keinen Widerspruch zum freien Willen da, weil ich sehe, dass Leute mit ähnlichen "Startbedingungen" im Leben (z.B. beide gutes Elternhaus, guter Freundeskreis) sich total verschieden entwickeln können. Der eine wird ein anstädiger Mensch, der andere gerät auf die schiefe Bahn. Und Eltern stehn meistens vor einem Rätsel warum. Was ich finde ist hier der springende Punkt: Die Entscheidung der jeweiligen Leute. Es wird immer Punkte im Leben geben, wo man sich entscheiden kann den schlechteren oder eben den besseren (und meist schwereren Weg) zu gehen. Ein Beispiel dafür ist, wenn man verletzt und enttäuscht wird. Jetzt kann man davon bitter werden und sich vom Hass auf den anderen zerfressen lassen und sich auf keinen Freundschaften mehr einlassen, oder man kann gegen dieses Gefühl kämpfen und versuchen da wieder rauszukommen, wieder neu zu vertrauen und Gott die Wunden heilen lassen.
Dafür braucht es natürlich einen starken Willen, aber es geht. Uns stehen beide Möglichkeiten offen, das hab ich in letzter Zeit wieder sehr deutlich gemerkt.
Wenn wir keinen freien Willen hätten, wäre das nicht so möglich.

Das andere ist, dass ich nicht finde, dass Gott Dinge vorherbestimmt sondern, dass er Dinge einfach vorher weiß. Das sind wie das Beispiel von Biene gut gezeigt hat zwei verschiedene Dinge.

Mittlerweile glaube ich auch einen Antwort gefunden zu haben auf meine Frage am Anfang von dem Thema hier. Ich denke nicht, dass Gott in unseren freien Willen eingreift, wenn er Gebet erhört, sondern einfach nur, dass der zu dem anderen spricht und ihm zeigt wie es auch gehen kann. Wenn ich zum Beispiel bete, dass Gott jemanden dazu bringen soll doch wieder mit mir zu reden oder mir zu verzeihen. Dann glaube ich nicht, dass Gott in den Willen des anderen eingreift und ihn dazu bringt wieder mit mir zu reden oder mir zu verzeiehen. Er wird dann denke ich versuchen mit ihm zu sprechen und sein Herz so zu öffnen, dass er das wieder kann. Aber - das hab ich schon oft erlebt und schätze ich sehr an Gott - er ist Gentleman. Wenn jemand sein Herz nicht öffnen will, wird er ihn nicht dazu zwingen. Er wird nur helfen, wenn derjenige ihn darum bittet.

Luther hat übrigens zu dem Thema freier Wille auch was tolles gesagt: Ein Christ ist zugleich freier Herr und dienstbarer Knecht. Freier Herr, weil er eben einen freien Willen hat und frei entscheiden kann, und dienstbarer Knecht, weil er eben seine Mitmenschen lieben soll und daher auch etwas für andere tut und sich auch unter Gottes Gebote unterordnet. Das finde ich schön zusammengefasst

Liebe Grüße,
Nalina

1 Kommentar 1.5.09 17:17, kommentieren

Aufräumen mit Vorstellungen

Ich möchte hier mal mit (christlichen) Sachen aufräumen, die ich eigentlich nie richtig angenommen hab, aber so oft gehört hab, dass ich sie unbewusst doch schon mitvertreten hab

  1. Lange Zeit hab ich gesagt ich wäre bestimmt nicht wegen den Christen Christ. Zwischenzeitlich hatte ich das nochmal aufgegeben, weil ich mir gedacht hab, das ist nicht in Ordnung so von meinem Brüdern und Schwestern zu denken. Aber ich mach so viele Erfahrungen, die eben genau das bestätigen: Ich bin Christ und ich bin es gerne. Aber bestimmt nicht wegen den Christen.
  2. Wunder/Heilung/Prophetie: Ja, ich glaube daran und ich glaube auch, dass es das heute noch gibt. Aber das heißt nicht, dass das was alltägliches ist. Für mich ist sind Wunde wie Heilungen und Prophetien etwas besonderes. Klar spricht Gott zu uns, aber würde er das so häufig machen wie manche Christen ihn zu hören glauben, würde er sich a) permanent widersprechen und b) würde uns unsere Selbstständigkeit nehmen. Gott will ja gerade, dass wir unseren freien Willen haben, selbst überlegen was gut ist statt sich das von ihm alles sagen zu lassen. Ich würde mir was das angeht auch einen verantwortungsvolleren Umgang von einigen Christen wünschen.
  3. Man darf andere nur in dem Maße kritisieren, indem man sie lieb hat oder sogar liebt. Und liebt nicht im Sinne von vielen Christen, sondern wirklich in dem Sinne, dass der andere einem fehlen würde, wäre er weg, in dem Sinne, dass der andere einem einer der wichtigsten Menschen auf der Welt ist. (Außerdem benutze ich das Wort fast nie im platonischen Sinne )
  4. Privatsphäre: Nur weil man für jemanden verantwortlich ist (ein Pastor z.B.) oder weil man die Pflicht hat auf seine Brüder und Schwester zu achten, hat man noch lange nicht das Recht ihre Privatsphäre zu verletzen. Das schließt so Dinge an wie dass es den Pastor nichts angeht wann, ob und mit wem jemand Sex hat, das schließ mit ein, dass man seine Nase nicht in Sachen zu stecken hat, mit denen man nix zu tun hat. Die andere Seite ist die, dass man auf seine Privatsphäre bestehen sollte und muss! D.h. für mich nicht bei öffentlichen Gebetstreffen wie zum Beispiel im Gottesdienst sehr persönliche Sachen beten und auch ruhig zu sagen "Das geht dich nix an.". 
  5. Nicht jeder, der anderer Meinung ist als ich, hat meinen Standpunkt nicht verstanden. Er hat vielleicht einfach einen anderen. Und wenn man dann seinen Standpunkt dem anderen noch 10 mal erklärt, wird dieser den genauso wenig annehmen.
  6. Mission: Angestoßen durch Gedanken eines Dozenten an der Universität hat sich mein Missionsverständnis auch wieder gefestigt. a) Mission fängt vor der eigenen Haustür an. Es ist sogar so, dass umso mehr Rückschläge das Christentum im eigenen Land hat, desto mehr Missionare werden in andere Länder geschickt. (Das ist genau andersrum wie beim Fußball, wo man ja einen Heimsieg erlangen muss ). b) Oft ist weniger mehr. Es bringt nicht jemandem vollzulabern. Zum einen geht das Thema anderen dann schnell auf die Nerven und zum anderen ist das einfach unfreundlich. Da wären wir auch schon beim nächsten Punkt: c) Der Zweck heiligt nicht die Mittel! Man kann auch im Sinne der Mission nicht anderen einfach angreifen und nehmen, was ihnen lieb und heilig ist. Damit verletzt man Menschen und das würde Gott nicht tun. d) Mission ist nicht für unser Ego da. Daher halte ich nichts von Kurzmissionseinsätzen. Denn was passiert dann mit den Leuten? Da kommen Leute ein paar Tage, erzählen den anderen was über Jesus, und dann? Mission muss von den Christen vor Ort kommen. Außerdem: Von wem nimmt man Dinge an? Von Unbekannten oder von Freunden? Wohl eher von Freunden.

Liebe Grüße,
Nalina

1 Kommentar 14.2.09 21:34, kommentieren

Vision

Vision - Vision - Vision - Vision - Vision - Vision - Vision - Vision 

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Was ist deine Vision? Für dich, für dein Leben, für Freundschaften.

Glaube und vertraue auf sie und lass sie dir nicht nehmen, egal welcher Stress dazwischenkommt, egal wie gut oder schlecht die Dinge stehen. Solange deine Vision steht, geht es weiter. Und du kannst sie erreichen - egal was andere sagen und was du gerade glaubst.

Hab Mut (:

3 Kommentare 5.2.09 21:58, kommentieren

Leben aus der Quelle

Leben aus der Quelle,

Leben nur aus Dir,

Leben aus der Quelle des Lebens (:

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1 Kommentar 5.2.09 21:46, kommentieren