Nalina

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Ich wünsche mir....

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Ich wünsche mir...

... jemanden, der mich lieb hat.
... jemanden, dem ich nicht nur hinterher rennen muss, sondern der auch mal mir hinterher rennt.
... jemanden, dem ich was wert bin.
... jemanden, der mich auch so behandelt als ob ich was wert wäre.
... jemanden, der gerne Zeit mit mir verbringt.
... jemanden, der zu mir steht.
... jemanden, der nicht nur mich die Drecksarbeit machen lässt.
... jemanden, der nicht so feige ist.
... jemanden, der mir meine Freiheit lässt.
... jemanden, dem meine Meinung und mein Rat wichtig sind.
... jemanden, der mich achtet und ehrt.
... jemanden, der mich nicht allein lässt wenn ich ihn brauche.
... jemanden, der mich nicht nur ins kalte Wasser schmeißt, sondern mir auch hilft das Schwimmen zu lernen.
... jemanden, der an mich glaubt.
... jemanden, der mir einfach nix böses will.


... niemanden, der mit mir spielt.
... niemanden, für den ich mal gut genug und der mal nix mit mir zu tun haben will.
... niemanden, der mich einfach ignoriert.


... jemanden, der mich verstehen will.
... jemanden, der mich nicht als Gefahr oder Hindernis sieht.
... jemanden, der auch dann mit mir redet, wenn es ihm gut geht.
... jemanden, der auch dann mit mir redet, wenn es ihm schlecht geht.
... jemanden, der mich vielleicht irgendwann kennen wird.
... jemanden, der mich trotz meiner Schwächen mögen kann.
... jemanden, der nicht nur labert, sondern auch tut.


... niemanden, den ich loslassen muss.
... niemanden, von dem ich Abstand halten muss.
... niemanden, der mich in einem Goldenen Käfig hält.


... jemanden, der die Zukunft offen lassen kann.
... jemanden, der mir lässt, was mir wichtig ist.
... jemanden, der 
... jemanden


Ich wünsche? Nein, ich träume.

1 Kommentar 19.9.08 22:25, kommentieren

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SchülerVZ-Gruppen

Immer mal wieder wenn mir langweilig ist, klick ich mich durch Profile und Gruppen bei SchülerVZ. Und jedes Mal komm ich zu der Erkenntnis, dass die meisten Gruppen nur Mist sind, was ich eigentlich ziemlich schade finde.

Interessiert denn so wenige so Sachen wie der Sinn des Lebens, Echtheit,  Kultur, Bücher, Intellekt und Niveau? Scheinbar nein.

Die meisten Gruppen sind über irgendwelche Bands, saufen, "du bist blöd" und "ich bin toll". Ob sich das wieder rauswächst mit der Zeit? Aber wenn ich mir wkw angucke, wo auch viele Erwachsenen sind, sind die Gruppen nit sehr viel anders....

Liebe Grüße,
Nalina

5 Kommentare 15.7.08 21:43, kommentieren

Siedlertreffenbericht

Siedlertreffen
oder: Glaube - persönlich?

Eigentlich find ich gar nit die Worte das alles zu beschreiben, weils ne einfach nur schöne Zeit war, unbeschreiblich eben Aber ich wills trotzdem versuchen

Vorgeschichte
Spontan hätte ich jetzt am Freitag angefangen, aber eigentlich fängts für mich schon früher an. Der "erste" Anfang is für mich vor 4,5 Jahren als ich auf der Nordlichtinsel gelandet bin, das war eindeutig der erste Schritt zu diesem Siedlertreffen Die ganze Zeit durfte ich nicht, aber jetzt endlich mein erstes Siedlertreffen Das is so ähnlich wie der erste Schultag oder das erste Mal beim Abendmahl teilnehmen zu dürfen, irgendwie merkt man dann, dass man doch mehr dazu gehört.

Für mich wars immer schwer zwar zur nli zu gehören, aber dann doch nit zu den Siedlertreffen zu dürfen. Ich hab mich immer für die anderen gefreut und war gleichzeitig traurig darüber, dass ich nit durfte... und ganz am Anfang wars für mich echt schwer dadurch nit das Gefühl zu haben, nit dazu zu gehören. Mit der Zeit wurde das zumindest besser, aber jetzt wo ich endlich zu meinem ersten Siedlertreffen durfte, wars doch wieder was ganz anderes, einfach ganz anderes "dazu gehören"  

Und dabei hatte ich Donnerstagnachmittag noch irgendwie das Gefühl, dass alles blöd werden würde, ich hatte mich da in was verwickelt, was mir alle Freude genommen hat. Gott sei Dank konnte ich das am Donnerstagabend dann auch noch klären und musste das nit zum Siedlertreffen mitnehmen Beinahe hätt ich mir die Freude an dem genommen, wodrauf ich mich doch schon seit Jahren freue... Gott sei dank passt Gott da auf und sagt eben nit "Tja, Pech gehabt, selbst Schuld!". Nein, er hat mir den Mut gegeben das noch vorher zu klären, damit ich das Siedlertreffen auch genießen konnte

Freitag
Freitagmorgen um 9 Uhr hat strolch mich dann zusammen mit Charles zu Hause abgeholt und nachdem wir ne total schöne Zeit in Mainz zusammen verbracht haben, hatte ich das Gefühl, dass egal was an dem Wochenende noch passieren würde, es konnte schon kein schlechtes Wochenende mehr werden. Und ich muss zugeben, dass sogar meine Motivation zum Siedlertreffen zu fahren gar nit mehr so groß war, weils schon so ne tolle Zeit war und ich die mit Charles und strolch gar nit aufgeben wollte. Gott sei Dank sind wir dann doch gefahren, er hatte nämlich noch VIEL mehr für uns noch viel mehr schöne Zeit, noch viel mehr schöne Gespräche, noch viel mehr Segen

Das erste Wunde is dann schon direkt auf der Hinfahrt passiert Weil Strolch Lust auf Kaffee hatte und im Gefühl hatte, dass er mal nach dem Öl gucken sollte, ham wir angehalten an nem Rasthof. Und wirklich: Es war gar kein Öl mehr drin. Und während strolch das Öl nachfüllt, fällt hames auf, dass da so en Teil komisch locker rumhängt. Das haben wir dannn mit Pflastern festgeklebt, was sehr "interessant aussieht" Zunge raus Fotos folgen Dadurch is aber dann erst aufgefallen, dass ne Schraube im Reifen steckt. Gott sei Dank, dass er bis dahin noch nit geplatz war und Gott uns das gezeigt hat.

Nach einigem Fragen nach Werkzeug und ob man damit weiter fahren kann, ham strolch und hames die Schraube rausgemacht (bzw erst rausgemacht, dann gefragt) und es ging ans Reifenwechseln. Davon hab ich ehrlich gesagt nit arg viel mitbekommen außer lustigen Fotos, auf denen hames aussieht wie Tarzan und strolch aussieht als ob er überfahren wäre Zunge raus Biene, Momratz und ich ham nämlich die Zeit, die wir dadurch hatte (ca. 2 Stunden) dazu genutzt um Kaffee zu kaufen und den Auto- und LKW-Fahrern von der Brücke, die da über die Autobahn ging zuzuwinken. Und ich fands richtig toll, dass uns so viele gesehn haben und sich drüber gefreut ham ganz viele ham gewunken, gehupt, Lichthub gegeben, einer is sogar aufgestanden und hat getanzt im LKW und einer hat uns nen Handkuss zugeworfen Ich finds immer wieder toll anderen ne Freude zu machen  

Als strolch und hames dann mit dem Reifenwechseln fast fertig waren, haben Biene, Momratz und ich uns dann daran gemacht Seife, Wasser und Küchenpapier zu organisieren. Und da is organisieren genau der richtige Ausdruck *gg* Zuerst war Momratz aufm Klo und hat da Seife besorgt indem sie die auf ne Plastiktüte gemacht hat (und zwar relativ viel Zunge raus ) und dann hat die Frau, die da aufgepasst hat, Biene und mich sogar durch den Kindereingang reingelassen ohne zu fragen warum wir da überhaupt stehn Das fand ich schon richtig toll von ihr, das is mir noch nie passiert, aber genau dann wenn wirs brauchen, passiert sowas Dann haben Biene und ich mit Bechern dann Wasser ausm Wasserhahn geholt zum Hände waschen für unsere beiden Männer und mit dem 50ct Bon vom Klo ham wir dann noch nen Teil der Küchenrolle und der Snickers, dies dann als Stärkung für die beiden gab, bezahlt

Dann gabs noch viel zu teuren Kaffee für die unsere beiden Fahrer und Handwerker und weiter gings

Um 22:30 Uhr oder so waren wir dann bei Pem *g* Wohlgemerkt ich bin um 9 Uhr abgeholt worden daheim und Charles sogar noch früher und Strolch is noch früher aufgestanden *g*
Aber für Wunder steh ich gern früher auf

Gut, wir ham dann noch was gegessen und waren aber auch relativ "bald" im Bett.

 

Samstag
Samstag war dann einfach nur entspannend *g* Effektiv gemacht ham wir eigentlich nix *g* wir ham nur geschlafen, gegessen, geredet und waren spazieren. Und trotzdem wars en toller Tag Mir kam die Zeit nie lang vor, obwohl ich ka hab was wir eigentlich den ganzen Tag gemacht ham. Ach doch, so en paar Sachen fallen mir doch noch ein:

Nach dem Frühstück hat sich dann ergeben, dass wir die Liedermappen ausgepackt ham, erst mal en bisschen gesungen und dann mit fast allen zusammen richtig schön Gott loben Lobpreis eben für unseren Gott! mir hats richtig gut getan und Gott hat mir damit so viel Vertrauen zu ihm geben können, dass ich so einige Bitterkeit wieder loslassen und an ihn abgeben konnte. Danke dafür Außerdem konnt ich auch noch was, wo ich jemandem Vorwürfe gemacht hab, obwohl ichs eigentlich nit wollte, klären. Am Abend davor hätt ich noch nit gedacht, dass Gott mich dazu bewegen kann.... aber er kann Er kennt mich, er kennt mein Herz und weiß wie er mir helfen kann zu vergeben und Vorwürfe loszulassen, wie er mir helfen kann, dass es mir einfacher fällt um Entschuldigung zu bitten und Fehler einzusehen. 

Was dann noch war, weiß ich gar nit so recht, aber das nächste, was mir einfällt hat wieder was mit Musik zu tun irgendwie kam ich dazu einfach mal Momratz ihre Gitarre zu nehmen (meine hatte james ) und einfach mal en bisschen zu spielen, weil ich weiter für Jesus singen wollte, weil ich ihm noch - mit den Liedern - was zu sagen hatte. Ich hab gar nit drauf geachtet, dass ich eigentlich kaum spielen kann und hab mir auch nit immer gesagt "Hey, das macht doch keinen Sinn, du kannst doch eigentlich gar nit spielen." wie ich das sonst immer mache. Und dadurch, dass für mich das Gitarre spielen nit das wichtige war, sondern Jesus, hats echt geklappt. Und das sogar so gut, dass ich umgreifen konnte ohne hinzugucken, was vorher nie geklappt hat, dass ich Lieder spielen konnte, die ich vorher immer zur Seite gelegt hab und an die ich mich gar nit erst dran getraut hab, weil ich eben gedacht hab "Ja toll, du brauchst dir nit schon wieder zu zeigen, dass dus eben NIT kannst.". Das motiviert ja auch nit grad. Aber da war mir das egal, da hab ich einfach gespielt. Für Jesus. 

Einfach schön... mit Jesus und für Jesus kann ich viel mehr als ich so denken würd. Und ich brauch keine Angst vor Versagen zu haben, wie zb bei dem einen Lied. Mit Gott is alles möglich und das hat mich auch bestätigt, dass Gott das segnet, was man für ihn macht. Ich hab nämlich deshalb angefangen Gitarre zu spielen um auch mit Church4u mal spielen zu können und um mal bisschen für mich Lobpreis machen zu können. Und geklappt hats eigentlich die ganze Zeit nit, ich konnts nit wirklich gut, hatte keine Motiviation zu üben, dann gings zeitlich nit mehr dass ich Unterricht hab usw. Aber nein, auch wenn einem Steine in den Weg gelegt werden: Gott segnet wenn wir was für ihn machen! Und nur unsere eigenen Angst kann uns da wirklich im Weg stehen.

Abends nach dem Spazieren und so, haben wir dann noch einige Runden "Werwölfe von Düsterwald" gespielt, eines der tollsten Gruppenspiele, das es gibt. Und was ich das tollste fand, war, dass wir alle zusammen gespielt haben und dass jeder auf seine Art sich eingebracht hat. Danach ham Charles, Momratz, james, Biene, hames und ich noch "Wizard" gespielt und nachher waren Charles, Biene, james und ich dann noch bis halb 3 spazieren *g* *flöt* Einfach nur schön vor allem, weil ich mit allen dreien eigentlich nie soo viel Zeit verbracht hatte  

 

Sonntag
Eigentlich hat der Sonntag traurig angefangen, weil Amy und Charles schon viel zu früh fahren mussten. Vor allem bei Charles, die ich viel zu selten seh und mit der ich mich noch gerne mehr unterhalten hätte, fand ich das echt schade.

Dafür kamen dann so um halb 1 Ledwhen, Sanni und Marcus (noch nicht Siedler) zu uns. Auch wenn Sanni und Marcus relativ bald wieder weg musste, fand ichs toll, dass Ledwhen trotzdem noch geblieben is obwohl sie keinen von uns persönlich kannte. Das seh ich als nen großen Segen hat und hat mich total gefreut  

Dann gings auch schon ans Packen und irgendwann nach ner halben Ewigkeit ham wirs dann auch um halb 2 geschafft mit dem Gottesdienst anzufangen Zunge raus Zuerst ein bisschen Lobpreis, der mir wieder richtig gut getan hat und dann haben go4more und strolch uns noch Input gegeben, also sozusagen gepredigt. 

Was go4more gesagt hat, hat mich sehr zum Nachdenken gebracht und ich bin ihm sehr dankbar für das, was er gesagt hat. Denn er hat Recht... wir Jugendliche könnten viel mehr machen wenn man uns das zutrauen würden, wenn man uns dazu ermutigen würde und uns freisetzen würde. Für mich persönlich war das deshalb noch was, was mich richtig berüht und angesprochen hat, weil ich mich en paar Wochen davor mit meinem Pfarrer auch über das Thema unterhalten ist, der der einzige is, den ich kenne, der das wirklich lebt, der uns Selbstständigkeit vermittelt und der wirklich an uns und mich glaubt Manchmal braucht man auch Predigten von anderen um zu merken was man an dem eigenen Pfarrer hat und wie dankbar man dafür sein kann andererseits hatte ich natürlich auch Leute im Kopf, die das eben nit kommen und mir da eher Steine in den Weg legen, die mir sagen "Du packst das doch eh nit.". Da hats mir gut getan, dass go4more sich da indentifizierend mit diesen allen entschuldigt hat. Auch wenn es nit von den Personen selbst kam, war mir das sehr viel wert...

Auch was strolch gesagt hat, hat für mich genau in was gesprochen, das bei mir immer wieder en Problem is: Das Verhalten von Christen. Jahrelang, eigentlich fast die ganze Zeit meines Christ seins hatte ich damit zu kämpfen, dass ich die meisten Christen nit leiden kann... weil sie mir Sachen aufzwängen, die ich nit ham will. (Das passt jetzt auch wieder zu go4more und der Rüstung von David, die er nit ham wollte). Danke strolch, dass du uns nit zu "guten Christen" machen willst, die schon andere verurteilen, wenn sie nur rauchen. Und ich bin auch froh, dass die Siedler nit so sind, ich würds sonst gar nit auf der nli aushalten. Das merk ich immer wieder wenn ich mal in andere Foren reingucke. Gott sei Dank hat Gott mir das genommen, dass ich immer so en Problem mit Christen hatte und mir geholfen da zu vergeben. Aber trotzdem brauch ich das immernoch immer wieder, dass man mir das sagt, dass das ok is, dass ich das glaube. 

Ich hab mir jetzt mal aus beiden Predigten nur den Teil rausgepickt, der für mich am wichtigsten war. Was ich übrigens auch toll fand war, dass wenn ich mal so rungeguckt hab, hatte ich den Eindruck, dass die, die go4more nit so ansprechen konnte, dass die von dem, was strolch gesagt hat, angesprochen wurden und eben andersrum. Ne echt schöne Ergänzung, die Gott gut genutzt hat

Eigentlich hatte ich da schon genug zum Nachdenken und zum dran knabbern, innerlich hatte ich schon so die "Glaubensantennen" wieder eingezogen bzw. auf Sparflamme gestellt, aber mal wieder sollte ich mich täuschen: Gott hat noch mehr für mich! Wir ham dann noch zusammen gebetet und hatten da ne richtig schöne Zeit Aber was dann kam, damit hab ich nit mehr gerechnet *g* 

Ledwhen hat in ihrem Myspace geschrieben, dass Gott sie berüht hat und besser könnt ichs nit ausdrücken. Ja, Gott war da. So nah, so greifbar, so dolle... Ihm liegt echt so richtig viel an uns, er liebt uns und er will uns so richtig dolle segnen Mich hats so bewegt innerlich, dass ich dazu keine Worte finde... nochmal danke an Biene, die für mich da war und die mich in den Arm genommen hat. Danke strolch, Xunil und hames, dass ihr für mich gebetet und mich gesegnet habt. Danke, dass Gott durch euch so dolle wirken durfte Und danke Vater im Himmel... danke auch für die Tränen, danke, für das, was du mir in mir gereinigt hat, danke für das, wo du mein Denken und Fühlen verändert hast, danke für das, wo du mich in en Arm genommen hast. DANKE!

Ja... und dann nach dem Essen gings dann ab zurück und ich hatte noch ne schöne Zeit und schöne Gespräche mit strolch

Liebe Grüße,
Nalina

PS: Es gehört nit mehr ganz zum Siedlertreffenbericht, aber heute morgen hab ich was gelesen, was perfekt zu dem Segen von gestern passt

"Der Glaube ist eine zutiefst persönliche Angelegenheit, denn er beruht auf einem einzigartigen Ruf und einer intimen Vertrauensbeziehung zu Christus - mit einem Wort, es wurzelt im Herzen." 

Und genau das hab ich gespürt dadurch, dass der Heilige Geist da so da war, durch das, was er mir da gezeigt, durch seine Nähe.

Aber das Zitat geht weiter:

"Aber dieser Glaube ist nicht die Angelegenheit eines Individuums, denn er setzt den Gläubigen unmittelbar in ein Gefleht aus Beziehungen und macht ihn zum vollwertigen Mitglied der Familie Gottes."

Und das hab ich auch erlebt. Durch EUCH kam der Segen, ihr habt euch für Gott geöffnet, damit der Heilige Geist so durch euch auf mich/uns wirken konnte. Ihr habt mich in den Arm genommen, ihr habt mich getröstet, ihr habt mir gezeigt, dass ihr mich liebt habt und ihr wart da für mich.

14.7.08 16:04, kommentieren

...

Danke Jesus dafür!

Liebe Grüße,

Nalina

4.7.08 11:04, kommentieren

Begegnung der Sprachen

Was macht Begegnungen normalerweise schön? Gespräche, Zärlichkeiten, ein Lächeln und wohl noch einige andere Dinge.
Was aber wenn man sich mit dem Gegegenüber nicht einmal unterhalten kann, wenn da eine "Sprachbarriere" ist?
Meistens heißt das schon einmal direkt: Abstand.

Und doch gibt es Menschen, die sich sogar davon nicht abschrecken lassen. Als die S-Bahn Freitagnacht gegen viertel nach 2 in Witten anhielt, war ich mir nicht einmal so ganz sicher ob das jetzt die richtige Haltestelle ist und stand noch zögernd in der Tür, eigentlich wollte die S-Bahn schon weiterfahren als ich sah, dass sich ein Mann, der auch ausgestiegen war nochmal umdrehte und mich fragend anschaute. "Witten Hauptbahnhof?", fragte ich und er nickte.

Glück gehabt! Das wäre schon schlecht gewesen wenn ich jetzt zu weit gefahren wäre. Erleichtert mache ich mich auf zum Ausgang und stelle mich vor die Tür, wo ich abgeholt werde. Da kommt der Mann wieder, hält mit seinem Auto vor dem Ausgang des Bahnhofs und schaut mich wieder fragen an. Ich sage ihm danke, dass er mir geholfen hat, aber scheinbar war das nicht das, weshalb er nochmal angehalten hat. Er steigt aus und fragt mich etwas, was ich nicht verstehe. Ich zucke nur mit den Schultern, weil ich ja auch nicht weiß was ich machen soll, da kommt er zu mir und schreibt mit dem Finger "Haus" an die Wand und sagt "wo?". Da habe ich verstanden, er will mich mitnehmen, damit ich nicht nachts alleine da rumstehe. Ich schüttel nur den Kopf und versuche ihm klar zu machen, dass ich abgeholt werde. Da er aber eigentlich fast gar kein deutsch kann, versteht er mich nicht. Statt es aber dann dabei zu lassen, geht er zurück zu seinem Auto, sucht Zettel und Papier und schreibt "Wo Haus?". Ich lächel und schreib "Freund" drunter, der Versuch auszudrücken, dass ein Freund mich abholt.

Jetzt hat er begriffen und nickt. Dann geht er zurück zum Auto und winkt mir noch als er fährt

Wahnsinn in meinen Augen mir zuerst zu helfen, dann auf mich zu warten und sich dann solche Mühe mit der Verständigung zu geben. Da ziehe ich meinen Hut davor! Vor allem weil er eigentlich gar kein deutsch kannte. Die meisten versuchen es wohl dann gar nit erst, haben Angst ausgelacht zu werden oder sowas - schließlich sind wir in Deutschland. Aber nein. Er macht sich keine Gedanke darüber was ich denken könnte oder wie das rüberkommen könnte, er versucht einfach zu helfen

Respekt!

Liebe Grüße,
Nalina 

Musik: Hillsong - Dancing generation 

1 Kommentar 17.6.08 00:54, kommentieren

Kurzzeit - Begegnungen

Ich bin immer wieder beeindruckt über so manche Begegnungen mit Leuten, die ich nur einmal in meinem Leben gesehen habe und wohl auch nicht noch einmal sehen werde.

Eigentlich haben so Menschen gar keinen Nutzen daraus mir zu helfen oder sich Gedanken um mich zu machen. Das ist für mich ein Hinweis darauf, dass Menschen nicht ganz so schlecht sind wie viele sagen und wie so manche Erfahrungen die Menschheit, mich und wohl auch jeden anderen persönlich gelehrt haben.

Im Herzen der meisten Menschen ist glaube ich mehr Licht und mehr Heiligen Geist als es oft wirkt. Und genau dafür habe ich die neue Kategorie "begegnungen" geschaffen - um diese Begegnungen nicht zu vergessen, sondern festzuhalten, weil sie mir auch wenn sie doch so kurz waren, so gut getan haben und ich sie so schnell nicht vergessen werde. Danke euch Unbekannten Und noch was: Es kann genauso bei anderen hängen bleiben wenn wir auch zu Leuten, die wir nicht kennen freundlich sind und/oder ihnen helfen.

Alles Liebe,
Nalina

Musik: Hillsong United - Mighty to save (My GOD is mighty to save! Praise the Lord!)

15.6.08 23:15, kommentieren

Taizébericht - TEIL 2

Taizébericht - TEIL 2

Taizé - Jugendliche werden aktiv
Eines der Dinge, die mich an Taizé auch immer wieder fasziniert ist, dass dort fast alle Arbeit von Jugendlichen (17-29 Jahre) gemacht wird. Es gibt keine Angestellten und nur wenige Erwachsene und das sind dann die Brüder ("Mönche" und Schwestern ("Nonnen", die aber auch nur die Koordination machen, d.h. die Arbeitslisten für uns und als Ansprechpartner da sind wenn was nit so funktioniert wie es sollte und man keine Lösung findet.
Hier zu Hause würde mir nix einfallen, wo Jugendlichen so viel Verantwortung übertragen wird. Eine Woche hab ich abends während dem Gebet mit drei anderen Mädels Kinderbetreuung für 0-6jährige gemacht und von uns hatte eigentlich keiner wirklich "Ahnung". Und trotzdem hat man uns vertraut und diese Aufgabe übertragen. Da geht es nicht wie daheim, dass man alles schon einmal gemacht haben muss um es zu dürfen, sondern man immer wieder vor neuen Herausforderungen steht und diese Woche mit der Kinderbetreuung war wirklich eine Herausforderung für mich, das kann man nicht anders sagen. Aber ich war auch sehr dankbar dafür einmal Dinge machen zu "müssen", die ich mich daheim nie trauen würde oder für die ich einfach zu faul wäre.

Aber was Jugendliche alles so in Taizé arbeiten - von Klos putzen, Zelte aufbauen und Müll einsammeln bis zur Organisation des Empfangs, Ausarbeitung, Gestaltung und Leitung des Kinderprogramms und Kinderbetreuung - scheint nit nur mich zu beeindrucken, sondern immer wieder auch Erwachsene, die nach Taizé kommen. Es hat mich immer wieder gefreut wenn Erwachsene, vermutlich selbst Eltern oder schon Großeltern, uns ihren Respekt ausgesprochen haben und erkannt haben, dass das nix selbstverständliches is. Ich musste doch schon einige Male grinsen als mich Leute gefragt hab ob ich das echt freiwillig mach und vor allem warum. So ein Miteinander von "jung und alt" find ich richtig angenehm und empfind ich als großen Segen. Man bringt einander Respekt entgegen, Jugendliche arbeiten für Erwachsene und Erwachsene müssen sich auch schon einmal Jugendlichen unterordnen.
Und genau da scheitert es auch immer wieder. Ich glaube Altergenossen gegenüber würde sich diese Erwachsene so einiges nit trauen was ein paar von uns zu hören bekommen haben. Meine Zimmergenossin hatte einmal aus Versehen eine Frau während dem Gebet, also für ca. 1,5 Stunden, eingeschlossen und diese Frau hat sie für diesen Fehler so fertig gemacht, dass sie nachher geweint hat. Hätte sie sich das bei einem Erwachsenen auch so getraut? Ich weiß es nicht, aber ich vermute eher nein.
Vielleicht liegt das allein schon daran, dass das für viele Erwachsene ein echt ungewohnter Anblick zu sein, dass Jugendliche mit solch einer Begeisterung eigentlich alle Arbeit für 3.000 Leute, in Spitzenzeiten im Sommer sogar 6.000, machen und das freiwillig und oft für viele Monate am Stück. Und ganz ehrlich: Ich kann verstehen, dass das manchmal doch sehr ungewohnt ist smile


Bibeleinführung
Wenn man ganz normal eine Woche in Taizé hat man morgens eine Arbeit und nachmittags Bibeleinführung, das ganze anders herum oder morgens und nachmittags Bibeleinfürungen. Das ist leider wenn man länger da bleibt wie ich nit mehr möglich, weil man jeden Tag morgens, nachmittags und evlt. noch abends arbeitet. Daher gibts für uns extra-Bibeleinführungen im kleinen und gemütlichen Rahmen, die immer von einem der Brüder gemacht werden. Ein paar Tage vorher bekommen wir dann eine Bibelstelle, einen Text oder ein paar Fragen, über die wir uns Gedanken machen sollen zur Vorbereitung auf das Thema.
Was das Besondere an den Bibeleinführungen in Taizé is lässt sich für mich gar nit genau fassen, aber was Vergleichbares kenn ich nirgendswoher. Allein schon die Vielfalt ist wunderbar, denn es gibt für die Brüder keine Vorgaben wie sie die Bibeleinführungen machen sollen und das merkt man spürbar. Keine gleicht der anderen. Von den 5 Bibeleinfürungen, die ich hatte, ging die eine über ein Lied ("Lord of the dance" von Sydney Carter), zwei über Bibelstellen (Johannes 6, Pfingsten), eine über einen Text ("Gottes Wille und meine Wünsche" und eine Bibeleinführung hatte ein Thema (salvation - Heil).
Am interessantesten fand ich die eine über den Text und die über Pfingsten. Bei der Pfingstbibeleinführung hatte ich richtig den Eindruck, dass mich jemand an der Hand nimmt und mit mir durch die Bibel geht und trotzdem das alles unter dem Thema von Pfingsten. Da lande ich beim Turmbau von Babel, Jesu Kreuzigung, Jeremia, der Pfingsten ankündigt (Kap. 21), in der Schöpfungsgeschichte und im Johannesevangelium, wo die Jünger den Hl. Geist empfangen (Kap. 20). Es gibt zwar auch Brüder, die bei ähnlichen "Bibelspaziergängen" den Faden verlieren, aber Bruder Rob, der die Bibeleinführung gemacht hat, gehört nit dazu, was mich sehr beeindruckt hat. Was man alles aus einem Bibeltext rausholen kann, wenn man sich auf ihn einlässt, wenn man zuhört was er einem erzählen will und nit einfach nur denkt "Ach, kenn ich schon." und das gedanklich schon abhakt. Mir zumindest geht das nämlich oft so, dass wenn ich Bibel lese und über Texte wie die Ostergeschichte, Pfingsten oder das Gleichnis vom verlorenen Sohn stolper, dass ich da nur noch drüberlese, weil ich die nun echt in und auswendig kenne und in den meisten Predigten und Bibelarbeiten dazu auch wirklich nix mehr neues lerne. Aber in Taizé bin ich immer wieder überrascht mit was man eine Bibelstelle noch verbinden kann und was man da noch für Gedanken zu haben kann. Ein schöner Gedanke zu Pfingsten fand ich z.B. dass der Hl. Geist zu jedem in seiner eigenen Sprache redet. Alle, die um die Jünger herum gestanden haben, haben den Hl. Geist in ihrer Sprache reden gehört und im das ist wenn ich mir so Gedanken mach ja auch heute noch so. Zumindest redet der Hl. Geist mit mir kein Spanisch, das ich nit versteh Augenzwinkern Und dass der Hl. Geist in meiner Sprache redet hat der Bruder gemeint, heißt ja nit nur, dass er in meinem Fall deutsch redet, sondern dass er auch so redet, dass ich es versteh, so dass ich weiß was er meint, also auf mich abgestimmt.
Auf solche Gedanken wär ich nie gekommen wenn ich den Text nur für mich gelesen hätte und das hab ich auch noch nie in ner Pfingstpredigt oder Bibelarbeit gehört. Das mal so als kleines Beispiel, damit man besser versteht was mir da so gut gefällt smile

(Und wieder is es spät und ich bin immernoch nit fertig *g* Teil 3 folgt smile )

Liebe Grüße, seid gesegnet smile-blue
eure Nalina

4 Kommentare 30.5.08 23:48, kommentieren